Regenprognose Lombardei: ICON-2I und ECMWF richtig vergleichen
Nach JETZT beginnt der Prognosebereich. Dort können Sie – sofern beide Quellen verfügbar sind – zwischen ICON-2I und ECMWF über Open-Meteo wechseln. Die Karte versucht dabei, dieselbe gültige UTC-Stunde sowie Kartenmittelpunkt und Zoom beizubehalten. Die beiden Prognosen werden weder gemischt noch automatisch bewertet; Unterschiede zeigen, wie unsicher Ort, Zeitpunkt und Intensität des erwarteten Niederschlags sein können.
Prognose öffnen und Modelle vergleichenPrüfen Sie immer den Zeitstempel der Quelle: Radar und Wetterstationen sind Beobachtungen, ICON-2I und ECMWF liefern Prognosen. Experimentelles Nowcasting ersetzt keine amtliche Wetterwarnung.
BEOBACHTET und PROGNOSE zuerst trennen
Links von JETZT liegen beobachtete Radarframes von Radar-DPC. Rechts davon liegen modellierte Niederschlagsprognosen. Ein Wechsel in den Prognosebereich ist deshalb kein Blick auf zukünftige Radarmessungen, sondern ein Wechsel zu berechneten Wettermodellen.
Prüfen Sie immer Zeitstempel und Quellenbezeichnung, bevor Sie eine farbige Fläche interpretieren. Ein Prognoseframe beschreibt eine berechnete Stunde und keine bereits gemessene Niederschlagsmenge am Boden.
Mit JETZT kehren Sie zur neuesten verfügbaren Beobachtung zurück. Das ist nicht zwingend die aktuelle Minute Ihrer Uhr, sondern der Zeitstempel des neuesten vollständigen Radarframes.
Schritt für Schritt auf der Karte
- Öffnen Sie die Karte und drücken Sie JETZT, um die letzte beobachtete Radarszene zu sehen.
- Schieben Sie die Zeitachse anschließend in den Bereich PROGNOSE.
- Kontrollieren Sie Modellname und gültige Stunde, bevor Sie Farben oder Bewegung interpretieren.
ICON-2I oder ECMWF: so funktioniert der Modellschalter
ICON-2I ist die primäre hochauflösende Prognosequelle des Angebots. ECMWF IFS steht als zweite, unabhängige Prognose über Open-Meteo zur Verfügung. Beim Umschalten ändert sich nur das Prognosefeld; die beobachteten Radar-DPC-Daten bleiben unverändert.
Beim Wechsel versucht die Karte, dieselbe gültige UTC-Stunde sowie denselben Kartenausschnitt beizubehalten. Fehlt die gewünschte Stunde im ausgewählten Modell, soll dies als nicht verfügbar gemeldet werden, statt stillschweigend eine andere Stunde zu zeigen.
ECMWF wird über Open-Meteo auf einem Punktgitter bezogen und für die Kartenansicht interpoliert. Diese Darstellung ist deshalb kein nativer ECMWF-Raster in derselben räumlichen Auflösung wie ICON-2I.
Schritt für Schritt auf der Karte
- Wählen Sie eine zukünftige Stunde und notieren Sie die angezeigte Gültigkeitszeit.
- Schalten Sie von ICON-2I auf ECMWF oder zurück und warten Sie, bis der neue Raster vollständig geladen ist.
- Vergleichen Sie anschließend dieselbe Stunde und denselben Kartenausschnitt in beiden Modellen.
Was bedeutet es, wenn die Modelle unterschiedlich aussehen?
Unterschiedliche Regengebiete, Intensitäten oder Zeitpunkte sind bei zwei numerischen Wettermodellen normal. Die Karte bildet diese Unterschiede bewusst getrennt ab und erzeugt daraus weder einen Mittelwert noch eine automatische Empfehlung für eines der Modelle.
Ähnliche Strukturen in beiden Modellen können auf ein robusteres gemeinsames Szenario hindeuten, garantieren aber keinen Niederschlag an einem bestimmten Ort. Große Unterschiede zeigen dagegen, dass Lage oder Timing noch unsicher sind.
Vergleichen Sie möglichst mehrere aufeinanderfolgende Stunden statt nur eines einzelnen Pixels. Neue Modellläufe können dieselbe gültige Stunde später anders darstellen.
Schritt für Schritt auf der Karte
- Vergleichen Sie zuerst dieselbe Stunde in beiden Modellen.
- Prüfen Sie danach ein bis drei benachbarte Prognosestunden in beiden Quellen.
- Achten Sie stärker auf wiederkehrende räumliche Muster als auf einen einzelnen farbigen Punkt.
Gültige Stunde, Modelllauf und Snapshot unterscheiden
Die gültige Stunde sagt, für welchen Zeitraum eine Prognose gilt. Das ist nicht dasselbe wie der Startzeitpunkt eines Modelllaufs oder der Zeitpunkt, an dem die Website die Daten übernommen hat.
Bei ICON-2I kann der Modelllauf angezeigt werden. Bei ECMWF/Open-Meteo kann die Website den Zeitpunkt des übernommenen Snapshots ausweisen; dieser Zeitpunkt ist nicht automatisch gleichbedeutend mit einem verifizierten ECMWF-Run.
Ein stündlicher Niederschlagswert gehört zu seinem Zeitintervall. Er bedeutet nicht, dass die gesamte Menge exakt zur angezeigten Minute fällt.
Schritt für Schritt auf der Karte
- Lesen Sie zuerst die gültige Stunde des ausgewählten Frames.
- Prüfen Sie anschließend, welche Quelle aktiv ist und welcher Lauf- oder Snapshot-Zeitpunkt angegeben wird.
- Vergleichen Sie nur Prognosen, die sich auf dieselbe gültige Stunde beziehen.
Nächster Regen: derzeit an ICON-2I gekoppelt
Die Schaltfläche mit dem Tropfen sucht derzeit die nächste signifikante Regenstunde in der ICON-2I-Prognose. Sie ist kein gemeinsamer Indikator beider Modelle und wird bei ECMWF nicht so verwendet, als ob beide Quellen dieselbe Aussage liefern würden.
Ist der Tropfen aktiv, können Sie direkt zur nächsten von ICON-2I erkannten Regenstunde springen. Eine deaktivierte Schaltfläche kann fehlende Daten, eine noch laufende Suche oder keine gefundene signifikante Regenstunde bedeuten.
Die Funktion bezieht sich auf das überwachte Gebiet und nicht zwingend auf Ihren aktuellen Kartenmittelpunkt oder einen einzelnen Ort. Sie ersetzt keine lokale Punktprognose.
Schritt für Schritt auf der Karte
- Kehren Sie mit JETZT zur aktuellen Beobachtung zurück und suchen Sie die Tropfen-Schaltfläche.
- Verwenden Sie sie als Abkürzung innerhalb von ICON-2I, nicht als Zusammenfassung von ICON-2I und ECMWF.
- Vergleichen Sie die gefundene Stunde anschließend manuell mit ECMWF, wenn diese Stunde dort verfügbar ist.
Farben und Millimeter sind keine Radarmessung
Die Prognosefarben zeigen modellierten stündlichen Niederschlag. Sie sehen dem beobachteten Radar bewusst ähnlich, stellen aber eine andere physikalische Größe dar und dürfen nicht als bereits gemessene Regenmenge verstanden werden.
Ein kräftiger Farbton bedeutet relativ stärkeren modellierten Niederschlag innerhalb der jeweiligen Skala. Er ist keine Messung eines Regenmessers und keine Garantie dafür, dass genau an diesem Punkt diese Menge fällt.
Für bereits gefallenen Niederschlag wechseln Sie zu beobachteten Radarframes und zu verfügbaren ARPA-Regenmessern mit deren eigenem Zeitstempel.
Schritt für Schritt auf der Karte
- Betrachten Sie einen farbigen Prognosebereich und lesen Sie zuerst Modell und gültige Stunde.
- Drücken Sie JETZT, um den letzten beobachteten Radarframe getrennt davon zu sehen.
- Aktivieren Sie bei beobachteten Stunden ARPA-Regen, wenn Sie verfügbare Bodenmessungen vergleichen möchten.
Fehlender Modellframe bedeutet nicht 0 mm
Eine Prognosequelle kann verspätet sein oder einzelne Stunden können fehlen. In diesem Fall muss die Karte die Nichtverfügbarkeit anzeigen; fehlende Daten sind keine Vorhersage von trockenem Wetter.
Wenn ein neuer Raster noch lädt oder fehlschlägt, kann der letzte vollständige Raster vorübergehend sichtbar bleiben. Der Ladehinweis und die Zeitangabe helfen dabei, diesen Zwischenzustand nicht mit dem angeforderten Frame zu verwechseln.
Radar-DPC-Beobachtungen bleiben unabhängig von einem Ausfall von ICON-2I oder ECMWF nutzbar. Für sicherheitsrelevante Entscheidungen gelten weiterhin amtliche Wetter- und Warninformationen.
Schritt für Schritt auf der Karte
- Warten Sie nach einem Modell- oder Stundenwechsel, bis der Ladehinweis verschwunden ist.
- Lesen Sie eine Meldung über fehlende Daten als Nichtverfügbarkeit und nicht als 0 mm.
- Wechseln Sie bei Bedarf zum anderen Modell oder mit JETZT zurück zum beobachteten Radar.